es bläht.

 

Ein Ehepaar in unserem Haus streitet sich mal wieder. Ja das kommt des öfteren vor. Wir haben schon überlegt, ob wir ihnen zu Weihnachten eine Karte mit den Worten: "Wir wünschen ihnen RUHIGE und besinnliche Weihnachten!", zukommen lassen.

Manchmal frage ich mich ob sie das nicht checken, das man ihre Probleme so stark mitbekommt. Das man fast jedes Wort hören kann.Das Ding ist, wahrscheinlich wollen sie es garnicht wissen. Man will seine Probleme meistens doch aus Scharm nicht nach außen tragen. Das kenn ich selber nur zu gut. Ich erzähle nur wenige Leute, die inneren Verletzungen die ich mit mir rumtrage.Ich denke aber auch, dass manche Verletzungen so stark in uns wüten, dass sie unabdingbar nach außen dringen und für jeden absehbar sind.Natürlich ist leugnen eine gute Methode um dieser Schmarch zu entgehen. Nein mit mir ist alles in Ordnung!Aber wäre es vielleicht nicht manchmal sogar besser, wenn die Verletzungen nach außen dringen, damit sie geheilt werden können.

 

Gott ist in der Rolle des Nachbarn. Für ihn ist es total offensichtlich, was bei uns verkehrt läuft und uns so wehtut. Doch trotzdem kommen wir meist einfach nicht zu ihm und sind dabei dann auch noch der Überzeugung, dass der ganze Müll in uns noch nicht so sehr stinkt das er es riechen könnte. Wenn dann doch ein Furz nach außen dringt, tun wir so als käme der nicht von uns.

Doch er will garnicht mit dem Finger auf uns Zeigen: Ey du kleiner Furzer! Er will uns heilen. Uns von den Blähungen befreien( Ja ein seltsames Beispiel, aber anschaulich, der Zweck heiligt die Mitel und so)

Vielleicht sollten wir also einfach mehr Mut aufbringen. Einfach aufstehen und zugeben: Jo der Furz stammt von mir! Hilf mir!

20.12.09 22:48


dialog aus dem schullärm




Heute aus der 5ten Klasse in der Schule augeschnappt.



Herr SoUndSo läuft den Flur entlang und möchte das Klassenzimmer betreten.

Er wird von zwei sich kebbelnden Schülern aufgehalten.

Der Junge schubst das Mädchen.



Lehrer Hey was ist hier los?

Mädchen Der ärgert und schubst mich!

Junge Ja... was soll ich machen, die will mich küssen!

Mädchen Ja aber nur, weil du mich zuerst geküsst hast!

Junge grinst

9.12.09 23:05


 

 

 

alleinschon digga

 

 

 

So heute bin ich krank. Und gestern war ich kränker. Und momentan bin ich genervt von meiner Krankheit. Aber keine Besorgnis die Schweinegrippe ist nicht am Start. Ja sorry so nen Entertainment wie Pocher kann ich euch leider nicht bieten und auch wenn mein Leben jetzt nur noch halb so aufregend ist, mit einer lächerliche Erkältung wie jeder Popel in dieser Jahreszeit, müsst ihr trotzdem weiterlesen!

 


Naja wenigstens verschafft mir diese Erkältung etwas Zeit um diesen super duper neuen Eintrag hier zu verfassen. Vorletzte Woche war iThemba da. Das ist eine südafrikanische Tanz- und Theatergrupper die von Problemen wie Aids, Rassimus und Drogen in ihrem Land berichtet. iThemba ist dabei das Wort für Hoffnung in der Sprache Zulu. Die waren echt richtig cool. Sie hatten Theaterstücke in dem Style von dem Stück zu Lifehouse Everything, die sie an einem Konzertabend in der Gemeinde aufgeführt haben. Jeder einzelne aus dem Team war ne geniale Persönlichkeit, mit wunderbaren Begabungen. Sie konnten Tanzen, Singen oder richtig gut Theater spielen. Aber es war auch echt spannend den Alltag mit ihenen zu erleben, z. B. rennt Nykallo eines Abends durch unser U-Bahnabteil und singt lauthals OH HappyDay. Dadurch das die Gruppe seit 8 Monaten durch Deutschland tourt, konnten alle gebrochen Deutsch sprechen. Das heißt sie kannten Wörter wie Schweinegrippe oder ich wurde mit dem Wort puffelig tituliert, wobei ich immer noch nicht richtig weiß ob es jetzt postiv oder negativ zu verstehen ist?

 


Natürlich haben wir ihnen auch Wörter aus dem Hamburger Slang beigebracht. Hier ist es pflicht hinter jeden Satz digga zu hängen und eine gesunde Portion alleinschon's dazu. Alleinschon ist ein Ausruf den man nutz wenn man sich gerade über was aufregt oder wenn man einen Lückenfüller braucht oder bei allen anderen Gelegenheiten. Ja genau es hat keinen Sinn. Darum war es auch schwer dieses Wort Südafrikanern beizubringen.
Zuerst hieß es dann: What? I like John digga?

Who is John?

 


Also alleinschon ich hoffe einfach das meine Erkältung noch weiter weg geht, damit ich heute abend auf des Danny Plett Konzert gehen kann, bei dem auch Sara ist, weil sie mit ihm so ne Art Weihnachtstour macht! Wihiii!


28.11.09 15:17


generationskonflikt



Bis Gestern war der Vater meiner Mitbewohnerin zu Besuch. Und wie das mit Vätern so ist, einmal da, werden sie gleich damit beauftragt die Liste aller angefallenen zu reparierenden Gegenstände der Wohnung abzuarbeiten. Natürlich machen Väter so etwas gerne und es wird sich gleich an die Arbeit gemacht. Diesmal war es die große Eckcouch bei der irgendwas in der Ecke gebrochen war. Dieser Schaden gab den Anlass sich negativ über mein Lieblingseinrichtungshaus IKEA zu äußern. Jedenfalls soweit ich dies verstehen konnte, da der Vater meiner Mitbewohnerin starkes Schwäbisch gesprochen hat. Herraushören konnte ich aber(unter viel schs wie z.B. bei Fenschter statt Fenster), dass die Qualtität bemängelt wurde.

Nunja man muss sagen, dass er damit garnicht so unrecht hatte. Die Möbel von Ikea halten nunmal nicht ein Leben lang. Das Ding ist nur, dass unsere Generation keinen Anspruch mehr ewiglebende Möbelstücke hat. Wir wollen nur so lange Qualität bis es Zeit wird dem neuesten Trend nachzugehn und zu renovieren. Möbel die kaputt gehen sind dabei also eher ein willkommender Grund um Geld in die vielleicht doch nicht wirkliche gebrauchte Generalüberholung seiner Wohnung zu stecken.
Genauso ist es mit Klamotten. Mein Oma sponsort ein neues Kleidungsteil mit der Bedingung, dass es nicht von H&M kommt, da dort die Qualität nicht stimmt. Da hat sie Recht. Aber möchte ich den überhaupt das ich die Jacke auch noch in 10 Jahren tragen kann, wenn es die Figur zulässt. Nicht unbedingt. Kleidung die abwetzt, Fäden lässt und die Farbe verliert gibt uns doch die Legitimation shoppen zu gehn. Also die Möglichkeit die neuste Mode zu tragen, seiner Persönlichkeit neu Ausdruck zu geben und sich auch etwas zu gönnen.
Gut H&M-Klamotten lassen manchmal schon Fäden nach dem ersten tragen, aber das ist ein anderes Thema. Unsere Generation ist also durch und durch schnelllebing, ob bei Trends, Bezeihungen oder auch nur Fastfood. Aber brauchen wir deshalb keinen Bestand?

Gott ist derselbe und auch immer der ganz andere.
Ich kann zu ihm kommen, wenn ich vor lauter neu aufkommenden Dingen keine Beständigkeit mehr habe.
Aber genauso ist er für mein schöpferisches Ich da, dass die Welt immer neu sehen und verstehen möchte.
Und manchmal gibt er mir das, was ich überhaupt nicht von ihm erwartet habe.
Er ist Vater, Retter, Richter, Schöpfer und Freund.
Er ist das was die Welt mir nicht geben kann.

25.10.09 18:14


(1)rudolpha zeigt sich andächtig.



Ich habe die Musik voll aufgedreht.
Nunja nicht voll, aber so laut wie ich es für diesen Moment benötige.
Bei lauter Musik, die nicht nur hörbar, sondern durch ihre Bässe auch fühlbar wird, habe ich immer das Gefühl, dass ich durch eine akustische Wand laufe. Wenn ich in diese eintrete und sie damit durchdringe, füllt sie jede Faser meines Körper aus. Dieser Zustand ist dann zueinem befreiend, da in diesem Augenblick nur die Musik da ist, welche alle Gedanken umschwärmt und sie einlullt.
Zum anderen ist dieser Zustand auch bedrückend, da du der Musik nicht entkommen kannst. Sie bedrängt dich von allen Seiten, geht in dich hinein und durchströmt deinen Körper.

Diese Gegensätze in unserer Gefühlswelt machen unser emotionales Leben doch erst aus. Es ist immer ein Zusammenspiel. Nur selten steht ein Gefühl für sich allein.
Meist lebt es in der Gemeinschaft. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern.
Diesen Kontrast findet man auch in unserer Persönlichkeit.
Äußeres Ich vs. Inneres Ich.
Der Stolze kann sich in Wahrheit schwach und unnütz fühlen.
Der betont Selbstbewusste trägt hinter seiner Mittelpunktsucht, ein stark angeknackstes Selbstwertgefühl.
Der harte, nach außen rational wirkende Typ, hat vielleicht ein emotinaleres Innenleben als man selbst.
Ich denke das die ganze äußere Fassade dann aber oft garkein bewusstes Verstellen ist, sondern eher ein unbewusster Selbstschutz. Wir wollen uns selbst nicht so sehen. Unser Gesicht vor uns selbst nicht verlieren.



Auch wenn es und gelingt unsere Umwelt zu blenden, gibt es einen der dahinter schaut.
Gott kann sehen was wirklich in uns steckt.
Der Versuch im Gegensatz zu leben um das Wirkliche zu verstecken, wirkt dabei auf einmal lächerlich. Wie ein Kind das sich die Augen zuhält und denkt: Ich kann euch nicht sehn, also könnt ihr mich nicht sehn.
Er sieht alle Abgründe unsere Seele und liebt uns. Das ist einfach unverständlich.
Sich dabei begreiflich zu machen, dass er genau meine Person liebt und nicht nur das Abstraktum der gesamten Menschheit ist für mich manchmal noch viel unverständlicher.


Denn ich urteile nach anderen Maßstäben als die Menschen.
Für die Menschen ist wichtig was sie mit den Augen wahrnehmen können;
ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.

1.Samuel 16,7


Für mich ist es immer wieder gut zu erfahren, dass ich bei Gott so angenommen bin wie ich bin.
Manchmal versuche ich sogar ihn zu blenden und merke es garnicht wirklich.
Aber das ist nicht schlimm, er schaut einfach darüber hinweg.
Ich hoffe ich werde immer mehr lernen in der damit verbundenen Freiheit zu leben. In der Freiheit mich so zu akzeptieren wie ich bin, vielleicht auch zu akzeptieren das ich nunmal ein kleiner Blender bin.

19.10.09 21:22


blog fertig.


Nein noch lange nicht.

Natürlich könnte man einfach eines der Basisprofile benutzen, oder wenn man dann doch etwas anspruchsvoller ist, eines der abertausenden schon designten BlogLayouts für sich beanspruchen. Aber nein Fräulein Schmidt ist sich ja zu fein und möchte gleich ihr ganz eigenes persönliches Layout haben.

Natüürlich hat das nicht funktioniert. Mal wieder zu ambitioniert, ohne dabei das weite Feld des HTML zu überblicken. Dennoch hab ich nun, nach einiger sinnlos verschwendeter Zeit, etwas vorzuweisen. Ein schon vorgefertigtes Layout, aufgemotzt mit einem selbst geschossenem Bild und einer fetten Werbung an der Seite, die einfach nicht wegzubekommen ist.
Hossa!! Projekt Blog ist also hiermit an diesem wunderschönen 7ten Oktober gestartet! Uns werden viele ereignisreiche Einträge erwarten, gefolgt von langen, öden Dürrephasen. Denn die Regelmäßigkeit ist da nicht so meine Stärke. Wahrscheinlicher ist es da noch, dass die Anzahl meiner Einträge, von der Anzahl der Generalüberholungen meines Layouts übertrumpft werden. Aber ich bin zuversichtlich. Ich und der Blog werden sich schon noch anfreunden.




Mittlerweile hat meine reizende Assistentin Liesel, ein Layout für mich gestaltet und mich dabei ein wenig ins HTML eingeführt. Hintergrund und Banner hab ich schon selbst eingefügt. Super wah!

Aber besten Dank liebste Liesel, hier nochmal ganz offiziell.Mit Blumenstrauß.

7.10.09 20:05


Gratis bloggen bei
myblog.de

Gratis bloggen bei
myblog.de